Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt

Men­schen­rech­te — ver­stan­den als jedem Men­schen glei­cher­ma­ßen allein auf­grund sei­nes Mensch­seins zuste­hen­de all­ge­mei­ne, unver­äu­ßer­li­che und unteil­ba­re Rech­te — wer­den heu­te von nahe­zu allen Staa­ten aner­kannt. Gleich­wohl war die Fra­ge ihres Umfangs und ihrer Uni­ver­sa­li­tät immer wie­der Gegen­stand poli­ti­scher und recht­li­cher Aus­ein­an­der­set­zun­gen — und ist es bis heu­te.

Im „Netz­werk Men­schen­rech­te“ wol­len wir Ihnen den heu­ti­gen Stand des Schut­zes der Men­schen­rech­te in Deutsch­land, Euro­pa und der Welt dar­stel­len. Sie fin­den hier:

 

  • Menschenrechte25Im Bereich
     

    Dis­kus­si­on der Men­schen­rech­te

     
    Infor­ma­tio­nen über den heu­ti­gen Stand der Men­schen­rechts­dis­kus­si­on, ins­be­son­de­re zu Geschich­te, zum Wesen und zum nor­ma­ti­ven Gehalt der Men­schen­rech­te.
     

    ‚Dis­kus­si­on der Men­schen­rech­te‘

    Das Wesen der Men­schen­rech­te [4]

    Das Wesen der Men­schen­rech­te: uni­ver­sal • ega­li­tär • unteil­bar

    Die Geschich­te der Men­schen­rech­te [7]

    Die Geschich­te der Men­schen­rech­te — von den Phi­lo­so­phen der Anti­ke bis heu­te

    Nor­ma­ti­ver Gehalt der Men­schen­rech­te [3]

    Der Gel­tungs­an­spruch der Men­schen­rech­te — Men­schen­rech­te zwi­schen Mora­li­sie­rung und poli­ti­scher Instru­men­ta­li­sie­rung

  • Menschenrechte10Im Bereich
     

    UN-Men­schen­rechts­ab­kom­men:

     
    Infor­ma­tio­nen zu den Men­schen­rechts­ab­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen — ein­schließ­lich der von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen beschlos­se­nen All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te.
     

    UN-Men­schen­rechts­ab­kom­men
    All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te

    All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te

    Mit der „All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te“ haben die Ver­ein­ten Natio­nen ein Reso­lu­ti­on ver­fasst, die als Absichts­er­klä­rung die dar­in ent­hal­te­nen Men­schen­rech­te in mög­lichst allen Staa­ten durch­set­zen und schüt­zen will.

    UN-Zivil­pakt

    UN-Zivil­­pakt

    Der Inter­na­tio­nal Covenant on Civil und Poli­ti­cal Rights, der Inter­na­tio­na­le Pakt über bür­ger­li­che und poli­ti­sche Rech­te (oder kurz: der UN-Zivil­­pakt, in der Schweiz: UNO-Pakt II) ist nicht nur einer der ers­ten völ­ker­recht­lich bin­den­den inter­na­tio­na­len Men­schen­rechts­über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen, son­dern gilt zusam­men mit der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te und dem UN-Sozi­al­­pakt als Inter­na­tio­na­ler Men­schen­rechts­ko­dex.

    UN-Sozi­al­pakt

    UN-Sozi­al­­pakt

    Der UN-Sozi­al­­pakt gehört zu den wich­tigs­ten Men­schen­rechts­ver­trä­gen der Ver­ein­ten Natio­nen.Am 16. Dezem­ber 1966 von der UN-Gene­ral­­ver­­­sam­m­­lung ein­stim­mig ver­ab­schie­det und im Jahr 1976 in Kraft getre­ten garan­tiert der UN-Sozi­al­­pakt in völ­ker­recht­lich ver­bind­li­cher Form die grund­le­gen­den sozia­len Men­schen­rech­te der 2. Genera­ti­on.

    UN-Kin­der­rechts­­kon­ven­ti­on

    UN-Kin­­der­­rechts­­­kon­­ven­­ti­on

    Das Über­ein­kom­men über die Rech­te des Kin­des (Con­ven­ti­on on the Rights of the Child, CRC) wur­de am 20. Novem­ber 1989 von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen ver­ab­schie­det. Bis auf einen Staat –  die USA – haben alle Mit­glieds­staa­ten der Ver­ein­ten Natio­nen die Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on rati­fi­ziert.

    UN-Behin­der­ten­­­rechts­­kon­ven­ti­on

    UN-Behin­­der­­ten­­­­rechts­­­kon­­ven­­ti­on

    Das „Über­ein­kom­men über die Rech­te von Men­schen mit Behin­de­run­gen“ (Con­ven­ti­on on the Rights of Per­sons with Disa­bi­li­ties – CRPD) wur­de am 13. Dezem­ber 2006 von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen beschlos­sen und ist am 3. Mai 2008 in Kraft getre­ten. Die Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on ent­hält – neben der Bekräf­ti­gung all­ge­mei­ner Men­schen­rech­te auch für behin­der­te Men­schen – eine Viel­zahl spe­zi­el­ler, auf die Lebens­si­tua­ti­on behin­der­ter Men­schen abge­stimm­te Rege­lun­gen.

    UN-Frau­en­rechts­­kon­ven­ti­on

    UN-Frau­en­­rechts­­­kon­­ven­­ti­on

    Die „Con­ven­ti­on on the Eli­mi­na­ti­on of All Forms of Discri­mi­na­ti­on Against Women“ (CEDAW) – auf deutsch: das „Über­ein­kom­men zur Besei­ti­gung jeder Form von Dis­kri­mi­nie­rung der Frau“ wur­de am 18. Dezem­ber 1979 von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen ver­ab­schie­det. Es wur­de bis­her von 186 Staa­ten rati­fi­ziert, auch von allen euro­päi­schen Staa­ten (bis auf den Vati­kan­staat).

    UN-Ras­sen­­dis­kri­mi­­nie­rungs­­­kon­ven­ti­on

    UN-Ras­­sen­­­dis­kri­­mi­­­nie­­rungs­­­­­kon­­ven­­ti­on

    Die 1965 von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen beschlos­se­ne „Inter­na­tio­nal Con­ven­ti­on on the Eli­mi­na­ti­on of All Forms of Raci­al Discri­mi­na­ti­on“ (ICERD), das Inter­na­tio­na­le Über­ein­kom­men zur Besei­ti­gung jeder Form von Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung, trat am 4. Janu­ar 1969 als ers­tes der UN-Men­­schen­­rechts­a­b­­kom­­men in Kraft und wen­det sich gegen jed­we­de Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund von Ras­se, natio­na­ler oder eth­ni­scher Her­kunft.

    UN-Wan­der­ar­bei­ter­­kon­ven­ti­on

    UN-Wan­­der­ar­bei­­ter­­­kon­­ven­­ti­on

    In der „Inter­na­tio­na­le Kon­ven­ti­on zum Schutz der Rech­te aller Wan­der­ar­beit­neh­mer und ihrer Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen“ („Inter­na­tio­nal Con­ven­ti­on on the Pro­tec­tion of the Rights of All Migrant Workers and Mem­bers of Their Fami­lies„) sind die Rech­te aller Arbeits­mi­gran­ten, Sai­­son- und Gele­gen­heits­ar­bei­ter und ihrer Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nie­der­ge­legt.

    UN-Anti­fol­ter­­kon­ven­ti­on

    UN-Anti­­fol­­ter­­­kon­­ven­­ti­on

    Fol­ter und unmensch­li­che Behand­lung sind beson­ders schwer­wie­gen­de und auch heu­te noch weit ver­brei­te­te Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen. Hier soll mit der „UN-Anti­­fol­­ter­­kon­­ven­­ti­on“, der „United Nati­ons Con­ven­ti­on against Tor­tu­re and Other Cru­el, Inhu­man or Degra­ding Tre­at­ment or Punish­ment“ (CAT), zu deutsch: Über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen gegen Fol­ter und ande­re grau­sa­me, unmensch­li­che oder ernied­ri­gen­de Behand­lung oder Stra­fe, das in vie­len Men­schen­rechts­ver­trä­gen bereits ver­bind­lich ver­an­ker­te Ver­bot der Fol­ter und ande­rer grau­sa­mer, unmensch­li­cher oder ernied­ri­gen­der Bahndlung oder Stra­fe wirk­sa­mer aus­ge­stal­tet wer­den.

    UN-Kon­ven­ti­on gegen das Verschwinden­lassen von Per­so­nen

    UN-Kon­­ven­­ti­on gegen das Verschwinden­lassen von Per­so­nen

    Das „Inter­na­tio­na­le Über­ein­kom­men zum Schutz aller Per­so­nen vor dem Ver­schwin­den­las­sen„, das „Inter­na­tio­nal Con­ven­ti­on for the Pro­tec­tion of All Per­sons from Enforced Disap­pearan­ce (CPED), oder kurz: die „UN-Kon­­ven­­ti­on gegen das Ver­schwin­den­las­sen“ ist 2010 n Kraft getre­ten und ver­steht sich als ein rechts­ver­bind­li­ches Instru­ment gegen das Ver­schwin­den­las­sen jed­we­der Per­so­nen, unab­hän­gig davon, wel­che Aus­nah­me­si­tua­ti­on – Krieg, Auf­stand, öffent­li­cher Not­stand – auch bestehen mag.

    UN-Völ­ker­mor­d­­kon­ven­ti­on

    UN-Völ­ker­­mor­d­­­kon­­ven­­ti­on

    Die UN-Völ­ker­­mor­d­­kon­­ven­­ti­on, das „Über­ein­kom­men über die Ver­hü­tung und Bestra­fung des Völ­ker­mor­des“ („Con­ven­ti­on on the Pre­ven­ti­on and Punish­ment of the Crime of Geno­ci­de“, CPPCG) (UN-Geno­ci­­de-Kon­­ven­­ti­on) ist eine der ältes­ten Men­schen­rechts­ab­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen. Sie wur­de von der Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen bereits am 9. Dezem­ber 1948 beschlos­sen und trat am 12. Janu­ar 1951 in Kraft.

  • Menschenrechte5Im Bereich
     

    Euro­päi­sche Menschen­rechts­abkommen:

     
    Infor­ma­tio­nen zu den Men­schen­rechts­über­ein­kom­men des Euro­pa­ra­tes und zur Grund­rech­te­char­ta der Euro­päi­schen Uni­on
     

    Euor­päi­sche Men­schen­rechts­ab­kom­men
    Euro­päi­sche Menschenrechts­konvention

    Euro­päi­sche Menschenrechts­konvention

    Mit der „Con­ven­tion for the Pro­tec­tion of Human Rights and Fun­da­men­tal Free­doms„, die Kon­ven­tion zum Schut­ze der Men­schen­rechte und Grund­frei­heiten, wur­den erst­mals in Euro­pa ein völ­ker­recht­lich ver­bind­li­cher Grund­rech­te­schutz geschaf­fen, der von Jeder­mann ein­klag­bar ist. Die Euro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on ist damit das wichtig­ste Men­schen­recht­sübereinkom­men in Euro­pa.

    Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta

    Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta

    Die Euro­päi­sche Sozi­al­char­ta (European Soci­al Char­ter) wur­de  am 18. Okto­ber 1961 in Turin unter gro­ßen Schwie­rig­kei­ten und Dif­fe­ren­zen vom Euro­pa­rat ver­ab­schie­det und ist am 26. Febru­ar 1965 in Kraft getre­ten. Sie ist das Gegen­stück zur Euro­päi­schen Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on. Wäh­rend dort die bür­ger­li­chen Men­schen­rech­te gewähr­leis­tet wer­den, sind in der Euro­päi­schen Sozi­al­char­ta die sozia­len, wirt­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Grund­rech­te aller Bür­ger Euro­pas nie­der­ge­legt.

    Rahmenüberein­kommen des Euro­pa­rats zum Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten

    Rahmenüberein­kommen des Euro­pa­rats zum Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten

    Das „Frame­work Con­ven­ti­on for the Pro­tec­tion of Natio­nal Mino­ri­ties“, das Rah­men­über­ein­kom­men zum Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten wur­de 1995 vom Euro­pa­rat zur Zeich­nung durch sei­ne Mit­glieds­staa­ten auf­ge­legt. Mit die­sem Rah­men­über­ein­kom­men soll­te die recht­li­che Grund­la­ge geschaf­fen wer­den zu einem wirk­sa­men Schutz natio­na­ler Min­der­hei­ten und der Rech­te und Frei­hei­ten ihrer Ange­hö­ri­gen.