Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt

Monatsarchive: Juli 2013

Das Wesen der Men­schen­rech­te

Men­schen­rech­te sind

  • sub­jek­ti­ve Rech­te,
  • die jedem Men­schen
    • allein auf Grund sei­nes Mensch­seins
    • glei­cher­ma­ßen

    zuste­hen.

Oder anders aus­ge­drückt: Men­schen­rech­te sind

Rech­te.

Men­schen­rech­te wer­den all­ge­mein ver­stan­den als Abwehr­rech­te des ein­zel­nen Men­schen gegen den Staat… Weiterlesen

Uni­ver­sal­ti­tät

Men­schen­rech­te sind all­ge­mein gül­tig. Das Pos­tu­lat einer Uni­ver­sa­li­tät der Men­schen­rech­te beschreibt einen umfas­sen­den Gel­tungs­an­spruch: Die Men­schen­rech­te gel­ten über­all und für alle Men­schen. Damit hat die For­de­rung nach einer Uni­ver­sa­li­tät der Men­schen­rech­te eine sub­jek­ti­ve und eine inter­sub­jek­ti­ve Bedeu­tung:

Ega­li­tät

Men­schen­rech­te sind ega­li­tär. Sie gel­ten für jeden Men­schen gleich und sie wer­den für jeden Men­schen in glei­cher Art und Wei­se garantiert.Soweit sei­ne Men­schen­rech­te betrof­fen sind, ist jeder Mensch vor dem Gesetz gleich und gleich­be­rech­tigt.

Damit ist die­ses Prin­zip der Ega­li­tät,… Weiterlesen

Unteil­bar­keit

Men­schen­rech­te sind unteil­bar. Men­schen­rech­te kön­nen stets nur in ihrer Gesamt­heit ver­wirk­licht wer­den.

Die Ver­let­zung oder Nicht­ge­wäh­rung ein­zel­ner Men­schen­rech­te geht regel­mä­ßig auch mit der Ver­let­zung wei­te­rer Men­schen­rech­te ein­her:

Bür­ger­li­che und poli­ti­sche Men­schen­rech­te

Die Frei­heits­rech­te und Abwehr­rech­te sind die „klas­si­schen“ libe­ra­len Men­schen­rech­te, die lan­ge Zeit die Dis­kus­si­on der Men­schen­rech­te im christ­lich-west­li­chen Kul­tur­kreis mit ihrer libe­ral-rechts­staat­li­chen Grund­rechts­theo­rie bestimm­ten. Dem­ge­mäß fin­den sich auch in vie­len Ver­fas­sun­gen west­li­cher Staa­ten über­wie­gend Garan­ti­en die­ser Frei­heits- und Abwehr­rech­te ihrer… Weiterlesen

Sozia­le Men­schen­rech­te

Die sozia­len Men­schen­rech­te sind in der Ent­wick­lung des all­ge­mei­nen Ver­ständ­nis­ses von den Men­schen­rech­ten die „zwei­te Gene­ra­ti­on“ der Men­schen­rech­te.

Die Über­zeu­gung, dass auch sozia­le Rech­te Teil der uni­ver­sa­len, unver­äu­ßer­li­chen Men­schen­re­che sind, ent­wi­ckel­te sich erst lang­sam, aus­ge­hend von dem Grund­satz der Ega­li­tät… Weiterlesen

Men­schen­rech­te der Drit­ten Gene­ra­ti­on

In der jün­ge­ren Dis­kus­si­on der Men­schen­rech­te wer­den die­se oft­mals nach „Gene­ra­tio­nen“ geglie­dert. Dabei tritt neben die ers­te Gene­ra­ti­on der bür­ger­li­chen und poli­ti­schen Men­schen­rech­te — also den klas­si­schen libe­ra­len Abwehr- und demo­kra­ti­schen Mit­wir­kungs­rech­ten — und der zwei­ten Gene­ra­ti­on der sozia­len Men­schen­rech­te… Weiterlesen

2. Das Mit­tel­al­ter und die Recep­ti­on des Natur­rechts

Die mit­tel­al­ter­li­che Phi­lo­so­phie war weit­ge­hend geprägt durch eine Recep­ti­on der aris­to­te­li­schen Vor­stel­lun­gen über das Natur­recht.

In der Gesell­schaft des Mit­tel­al­ters war die römi­sche Vor­stel­lung der Gleich­heit aller Bür­ger wie­der in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Die staat­li­che Ord­nung des Mit­tel­al­ters war geprägt… Weiterlesen

3. Renais­sance und spa­ni­sche Neu­scho­las­tik

Das mit­tel­al­ter­li­che Men­schen­bild wie auch das Ver­ständ­nis vom Staat wan­del­te sich, ange­sto­ßen sowohl durch die Refor­ma­ti­on wie durch die Ent­de­ckung neu­er Län­der und Kon­ti­nen­te, in der Zeit der Renaissance.Treibende Kraft die­ser Wei­ter­ent­wick­lun­gen waren zwei Strö­mun­gen aus Spa­ni­en:

Hier ist zunächst… Weiterlesen